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Was ist eine Gewinn- und Verlustrechnung?

Gewinn- und Verlustrechnung

Eine Gewinn- und Verlustrechnung (auch Profit-and-Loss- oder P&L-Rechnung genannt) ist ein Finanzdokument, das alle Umsätze, Kosten und Ausgaben über einen bestimmten Zeitraum (normalerweise ein Quartal oder Jahr) zeigt und im Nettoergebnis mündet – dem Gewinn oder Verlust unter dem Strich.

Die Gewinn- und Verlustrechnung ist einer der drei zentralen Finanzabschlüsse (zusammen mit Bilanz und Kapitalflussrechnung) und ist entscheidend, um zu beurteilen, ob ein Unternehmen profitabel ist. Sie beginnt oben (Bruttoumsatz) und durchläuft mehrere Gewinnebenen: Bruttogewinn (nach COGS), Betriebsgewinn (nach Betriebsausgaben) und schließlich Nettoergebnis (nach Steuern und Zinsen). Im Gegensatz zur Bilanz (einer Momentaufnahme zu einem bestimmten Zeitpunkt) deckt die Gewinn- und Verlustrechnung einen Zeitraum ab, daher zeigt sie Leistung und Trends. Sowohl Investoren als auch Kreditgeber verlassen sich darauf, um die wirtschaftliche Gesundheit des Unternehmens zu verstehen.

Struktur

Eine Gewinn- und Verlustrechnung folgt normalerweise diesem Layout:

Umsatz − Herstellungskosten = Bruttogewinn

Bruttogewinn − Betriebsausgaben = EBIT (Betriebsergebnis)

EBIT − Zinsen & Steuern = Nettoergebnis

Beispiel

Eine Beratungsfirma erzielt einen Jahresumsatz von $500.000. Nach Zahlungen an Auftragnehmer (COGS) von $150.000 hat sie einen Bruttogewinn von $350.000. Die Betriebsausgaben (Gehälter, Miete, Software) belaufen sich insgesamt auf $250.000, sodass ein Betriebsergebnis von $100.000 verbleibt. Nach Zinsen und Steuern von $20.000 beträgt das Nettoergebnis $80.000.

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Gewinn- und Verlustrechnung Definition & Komponenten