Eine Kapitalflussrechnung ist ein Finanzbericht, der genau zeigt, wie viel Geld über einen bestimmten Zeitraum in Ihr Geschäft hinein- und wieder herausgeflossen ist. Sie unterscheidet sich von einer Gewinn- und Verlustrechnung, weil sie *tatsächliche* Bargeldtransaktionen verfolgt, nicht buchhalterische Umsätze und Ausgaben.
Die Kapitalflussrechnung ist in drei Abschnitte unterteilt: Betriebsaktivitäten (Geld aus dem täglichen Geschäftsbetrieb), Investitionsaktivitäten (Geld, das für oder aus Vermögenswerten ausgegeben wird) und Finanzierungsaktivitäten (Geld aus Darlehen, Eigenkapital oder Eigentümerentnahmen). Im Gegensatz zur Gewinn- und Verlustrechnung, die Gewinn zeigen kann, während ein Unternehmen liquiditätsschwach ist, offenbart eine Kapitalflussrechnung, ob Sie tatsächlich Geld haben, um Lieferanten, Personal und Verpflichtungen zu bezahlen.
Stellen Sie sich einen Einzelhändler mit $100.000 Nettogewinn auf dem Papier vor. Aber er hat 30-Tage-Zahlungsbedingungen an neue Kunden verlängert (Forderungen erhöhten sich um $60.000) und hielt zusätzliche Lagerbestände (Geld gebunden). Sein betrieblicher Cashflow könnte nur $30.000 betragen. Dieser Einzelhändler machte Gewinn, hat aber weniger liquides Geld, als seine Gewinn- und Verlustrechnung suggeriert – kritische Information für Gehaltsabrechnung oder Expansion.
Eine Kapitalflussrechnung offenbart diese zeitlichen Lücken und hilft Ihnen, Liquiditätsengpässe zu erkennen, bevor sie zu Problemen werden. Mit Finmap können Sie den Cashflow auf Basis Ihrer erwarteten Rechnungsstellung, Zahlungszeitpunkte und Ausgabenmuster prognostizieren, sodass Sie selbstbewusst Entscheidungen darüber treffen können, wann investiert oder ob Sie Rücklagen benötigen.