Glossar
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Was ist freier Cashflow?

Freier Cashflow

Freier Cashflow (FCF) ist die Liquidität, die ein Unternehmen aus seiner Geschäftstätigkeit generiert, abzüglich des Geldes, das für Kapitalinvestitionen wie Ausrüstung, Einrichtungen oder Software ausgegeben wird. Er stellt die tatsächlich verfügbare Liquidität dar, um Schulden zu tilgen, sie an die Aktionäre auszuschütten oder in Wachstum zu reinvestieren – was ein realistischeres Bild der finanziellen Gesundheit vermittelt als der Gewinn allein.

Freier Cashflow trennt Unternehmen, die nur auf dem Papier profitabel sind, von denjenigen, die echte Liquidität generieren. Ein Unternehmen könnte hohe Gewinne ausweisen, aber Liquidität verbrauchen, wenn es umfangreiche laufende Investitionen in Lagerbestände oder Ausrüstung benötigt. Umgekehrt kann ein reifes Unternehmen mit niedrigen Kapitalanforderungen den meisten Betriebsgewinn in freien Cashflow umwandeln. Viele Investoren und Kreditgeber betrachten FCF als den Goldstandard zur Bewertung der Nachhaltigkeit. Er ist für kapitalintensive Branchen (Fertigung, Versorgungsbetriebe) ebenso wichtig wie für kapitalleichte (Software, Dienstleistungen).

Formel

Freier Cashflow = Betrieblicher Cashflow − Kapitalausgaben

Beispiel

Ein mittelständisches Fertigungsunternehmen erwirtschaftet im Laufe eines Jahres einen betrieblichen Cashflow von $2 Millionen. Es gibt $600.000 für neue Maschinen und Werkzeuge aus. Sein freier Cashflow beträgt $2.000.000 − $600.000 = $1.400.000. Diese $1,4 Millionen stehen für Schuldenrückzahlung, Dividenden oder neue Unternehmungen zur Verfügung.

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Freier Cashflow Definition & Berechnungsleitfaden